Zöliakie

Über Uns

Mit der Diagnose Zöliakie hat sich mein Leben 2019 plötzlich von Grund auf verändert. Bis dahin hatte ich von dieser Krankheit nie gehört und konnte die weitreichenden Folgen noch nicht abschätzen. Lebenslange strikte Diät als einzige Lösung? Damit muss man sich erst einmal zurecht finden. Bei der Diagnose wurde mir mitgeteilt, dass ich neben dem Verzicht auf Gluten auch keine Laktose mehr zu mir nehmen soll.

Was macht man nach einer solchen Diagnose? Man fängt an sich mit den Themen zu beschäftigen und versucht einen Weg zu finden, die Intoleranzen im Alltag zu managen. Für mich ist am Anfang eine Welt zusammen gebrochen. Ich lebe in Frankfurt am Main, in einer Großstadt, die unzählige Feste und Veranstaltungen bietet, in der man eine riesige Gastronomie zur Auswahl hat und in der man auch gerne mal schnell was liefern lassen kann, wenn man mal keine Zeit hat, etwas zu kochen.

Plötzlich stand ich vor der Herausforderung, nicht mehr auf die Schnelle zum Bäcker springen zu können, unterwegs etwas auf die Hand zu holen, oder unbeschwert mit Freunden Essen zu gehen.

Eine tägliche Herausforderung

Ab sofort war die tägliche Aufgabe, sich zu organisieren und die Sorge abzulegen, „nichts zu Essen für mich zu bekommen“. Zum Einen muss man sich viel intensiver mit Lebensmitteln auseinander setzen und Inhaltsstoffe studieren. Zum Anderen muss man sich in seiner Umgebung (Familie und Freunde, Arbeitsplatz etc.) Gehör für die Krankheit verschaffen und sich erklären. Für mich war die gestellte Diagnose auch ein gesellschaftlicher Killer, da ich die ersten Wochen und Monate nicht mehr mit meinen Freunden essen gegangen bin (aus Sorge es gibt vielleicht nichts für mich), Feste und Veranstaltungen gemieden habe (aus Sorge es gibt vielleicht nichts für mich) und mit der Rolle als „Extrawurst“ erstmal klar kommen musste.

Nachdem ich mich dann immer besser in die Thematik eingefunden habe, auch mit Hilfe einer Ernährungsberatung, habe ich angefangen mich mit der Suche nach glutenfreien Restaurants in meiner Stadt zu beschäftigen. Es war unheimlich schwer am Anfang, überhaupt etwas zu finden. Frühstücken gehen als „Zöli“ schien unmöglich. Essen bestellen, erwies sich als einzige Katastrophe. Und Essen gehen? Auch nicht unbedingt einfach mit den Intoleranzen.

Glutenfreies Restaurant

Nachdem mein Freund unmittelbar mitbekommen hat, wie schwer man sich als „Zöli“ kulinarisch orientieren kann, haben wir beschlossen diese Website über glutenfreie Restaurants ins Leben zu rufen. Sie soll Menschen helfen, die das gleiche Schicksal haben wie ich oder aus anderen Gründen auf Gluten verzichten.

Selbstverständlich können wir nicht alle glutenfreien Restaurants in Deutschland selbst besuchen. Die meisten Bewertungen haben wir daher im Internet recherchiert. Sendet uns Eure glutenfreien Bewertungen, so dass die Liste der Restaurants wachsen kann.

Auf Eure Mithilfe kommt es an. Der Betrieb dieser Webseite kostet Geld. Ihr könnt uns unterstützen, in dem Ihr diese Webseite mit anderen Menschen teilt und Werbung für uns macht. Danke!

Euer Team Glutenfreies Restaurant

Angela und Robert

ueber_uns_glutenfreies-restaurant

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Mark

    Thanks for your blog, nice to read. Do not stop.

  2. Eva Sauer

    Frühstücken mit glutenfreien Brötchen auf vorherige Bestellung kann super in der Alten Bäckerei in Grossbundenbach.

  3. Gabi Theis

    Hallo,
    durch Zufall habe ich diese Seite gefunden und bin sehr erleichtert.
    Es schränkt wirklich wahnsinnig ein. Oft ist es auch nicht möglich den Überblick zu behalten.
    Ich habe zwei Restaurants in meiner Nähe finden können und werde diese gleich Mal ausprobieren.
    Danke an euch.👍🍀

  4. H.B.

    Hallo,

    Unser Sohn (9 Jahre) hat ebenfalls 2019 die Diagnose Zöliakie bekommen und uns ging es anfangs ähnlich. Da wir auch über jeden Tip froh sind, anbei ein Tip von uns für eine glutenfreie Pizzeria in Karlsruhe :

    https://www.sanmarco-ka.de/

    Viele Grüße

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